Beginne mit einer Lampe pro Raum: warmweiße Glühbirne, niedrige Helligkeit, ideal mit Dimmer. Schalte sie dreißig Minuten vor dem Zubettgehen ein und alle anderen aus. Wiederhole täglich, notiere deine Eindrücke, und ergänze nach Bedarf Kerzen oder salzfarbene Leuchten für eine weiche, ruhige Atmosphäre.
Gehe zehn bis zwanzig Minuten draußen, ohne Musik, ohne Nachrichten. Achte auf Geräusche, Temperatur und den Farbwechsel am Himmel. Die sanfte Dämmerung sendet deinem Körper das Signal, Melatonin nicht zu blockieren. Komm heim, dimme sofort, trinke warmes Wasser, und bleibe offline bis zum Bett.
Lege eine Reihenfolge fest: Flurlicht aus, Küche halb, Wohnzimmer niedrig, Schlafzimmer warm. Wiederhole dieselbe Abfolge täglich zur gleichen Zeit. Diese Vorhersagbarkeit beruhigt, reduziert Grübeln und erinnert dich freundlich daran, Gespräche zu beenden, Aufgaben zu parken und den Abend körperlich langsam ausklingen zu lassen.
Starte im Türrahmen: sanftes Öffnen der Brust, zwanzig Atemzüge. Wechsle zu einer Hüftbeuge am Boden mit Kissen, dann eine Vorbeuge über Beinen. Kein Ziehen, nur angenehmer Druck. Atme gleichmäßig, löse Kiefer, und spüre, wie Müdigkeit wohltuend durch den Körper sinkt.
Rolle eine Decke unter die Knie, eine zweite zwischen Rücken und Wand. Schließe die Augen, lege die Hände auf den Bauch. Fünf ruhige Minuten genügen. Das Gewicht getragen zu fühlen, reduziert Alarm, beruhigt Impulse, und macht den Übergang ins Bett spürbar leichter.
Nutze die zwei Minuten sinnvoll: sanfte Wadenheben, langsame Nackenneigung, kreisende Schultern. Keine Perfektion, nur Aufmerksamkeit. Diese kleinen Signale zeigen deinem Nervensystem: Es ist sicher, loszulassen. Wiederhole täglich, und notiere nach einer Woche, ob Restunruhe und Einschlafzeit spürbar sinken.